Was ist Minecraft?
Woher die Blöcke kommen.
Wer hat das Ding gemacht?
Minecraft wurde von Markus Persson erschaffen, besser bekannt als Notch. Am 19. November 2011 übernahm Jens Bergensten (Jeb) die kreative Leitung, damit Markus sich auf Neues konzentrieren konnte.
Dank des Erfolgs von Minecraft gründete Markus 2009 seine eigene Firma, Mojang AB, die danach Scrolls entwickelte und Cobalt von Oxeye Studio veröffentlichte.
Die ausführliche Geschichte
1. Juni 2009, Stockholm. Markus Persson kündigt seinen Job bei einem etablierten Spieleentwickler, um sein eigenes Spiel zu machen. Auf der Suche nach Inspiration im Indie-Entwicklerblog TIGSource stieß er auf Infiniminer von Zachtronics, ein Spiel, in dem man Ressourcen sammelt und sich durch eine zufällig erzeugte Landschaft gräbt. Er sah darin das Potenzial für etwas Großes und begann ein paar Wochen nach dem Ende von Infiniminer ein neues Projekt.
„Cave Game“ war noch nicht das Minecraft, das du heute spielst, aber es hatte dieselbe DNA: Blöcke in einer 3D-Welt setzen und abbauen, wobei sich jedes einzelne Teil gut anfühlte. Ein Spiel, das zugleich zugänglich und voller Überraschungen sein konnte.
Danach kam der Mehrspielermodus, damit Spieler zusammen graben konnten, und dann der Überlebensmodus, damit sich die Welt gefährlich anfühlt. Eine Erwähnung im Team-Fortress-2-Blog und ein Interview mit PC Gamer am 29. Juli 2010 machten Minecraft einem größeren Publikum bekannt.
Am 18. September 2010 brach der Minecraft-Webserver unter dem Ansturm neuer Spieler zusammen. Als Entschädigung machte Markus das Spiel kostenlos, was die Downloads noch einmal in die Höhe trieb. Ein 1:1-Nachbau der Enterprise ging auf YouTube viral. Minecraft war immer schwerer zu übersehen.
Dann kam ein komplett im Spiel gebauter 16-Bit-Computer, den Markus auf seinem inzwischen berüchtigten Twitter-Feed feierte. Es folgten die RMS Titanic, ein Heiratsantrag und ein unheimlich genaues Rapture aus BioShock: Die Community erkannte, was in dem Spiel steckte.
Ein Halloween-Update brachte Kürbisse, Fische, funktionierende Uhren und ein Portal in den Nether. Es erschien am 30. Oktober, obwohl zehn Tage vorher 85.000 Bots die Server lahmgelegt hatten. Am 20. Dezember 2010 ging Minecraft in die Beta, und Notenblöcke lösten ein ganz neues Genre von Musikparodien aus.
Es folgten Auszeichnungen, vom Indie-Spiel des Jahres bei IndieDB bis zu Preisen auf der GDC. Im Februar 2011 kamen Betten dazu, im Juni das Abenteuer-Update mit Hunger, neuem Kampfsystem und den Endermen. Im Oktober erschien Minecraft für Android, im November für iOS.
Minecraft erschien offiziell am 18. November 2011 bei der Keynote der MineCon. Am Tag darauf übernahm Jeb die kreative Leitung und brachte über wöchentliche Snapshots zähmbare Tiere, Karten, Kolben, Dorfbewohner und das Ende ins Spiel. Die Xbox-360-Edition verkaufte sich in den ersten fünf Monaten vier Millionen Mal.
Der Rest liegt in der Zukunft, und da kommt noch eine Menge.



